MILANO

Jenseits der Klischees!
Mailand ist nicht nur die Italienische Haupstadt der Finanz, Mode und Design sondern auch die hippste, kosmopolitische in staendiger Entwiclung Metropole mit einer vielfaeltigen Identitaet im Bereich von Kunst und Architektur. Die klassische 3 stuendige Führung durch Mailand ist besonders geeignet für Erstbesucher . Hier ist eine Liste der beruehmtesten Orte, die man nicht verpassen sollte.

Im rosa-weissem Marmor aus Candoglia ist der Mailaender Domdas echte Wahrzeichen der Stadt. Das majestaetische Bauwerk wurde im Jahr 1386 begonnen und zaehlt 3.600 Statuen und 135 Fialen! Mit seinen 5 Schiffen zeigt das Innere wertvolle Kunstwerke. Eine Besonderheit des Mailänder Doms ist das begehbare Dach. Es kann über eine Treppe oder über einen Fahrstuhl erreicht werden. Vom Dach aus hat man einen großartigen Panoramablick über die gesamte Stadt.
Wenige Gehminuten vom Dom entfernt kann man die Kirche San Maria presso San Satiro erreichen. Es sieht aus wie ein verborgenes Juwel und zeigt eine “optische Täuschung“, eine falsche Perspektive in der vom großen Architekten Bramante entworfenen Apsis.
Die Kirche San Maurizio al Monastero Maggioreist als die “Sixtinische Kapelle von Mailand” bekannt, die einst Teil eines Nonnenklosters mit alten Wurzeln war. Von aussen erscheint sie fast unscheinbar, innen ist sie aber vollkommen mit wunderschönen Fresken aus dem sechzehnten Jahrhundert bedeckt. Unter den Malern, die bei der Kirche beteiligt waren zaehlt man auch Bernardino Luini und seine Söhne.
Die Kirche Santa Maria delle Grazie, die Basilika, die dem Dominikanerorden angehoert, beherbergt im Refektorium das beruehrende Wandgemaelde Leonardo da Vincis: das letzte Abendmahl. Nach einem Plan vom bekannten Architekten der Renaissance Bramante sollte das religioese Gebaude das Mausoleum von Ludovico il Moro (Herrscher Mailands im 15. Jh.) und seine Familie sein.
Die Basilika von Sant Ambrogio ist eine der bedeutendsten und ältesten Kirchen Mailands. Sant Ambrogio ist eine der 5 vom Heiligen Ambrosius (Schutzpatron Mailands) geweihten romanischen Kirchen.Die 3 Kirchenschiffe enthalten bedeutende Kunstwerke: zu beachten sind der goldene Altar (9 Jh.) und der spaetroemischen Sarkophag von Stilicone.
Die Basilika von Sant Eustorgio ist eine fruehchristlische Kirche mit Formen der lombardischen Romanik. In der Cappella dei Magi (Dreikoenigskapelle) soll ein spaetroemischer Sarkophag dem Transport der Reliquien von Konstantinopel nach Mailand gedient haben und galt als Beruehrungsreliquie zur Dreikoenigsverehrung.Von besonderem Rang ist die Portinari Kapelle hinter dem Chor, der wohl bedeutendste Bau der Frührenaissance im Mailand (1462-1468) mit dem Grabmal des Petrus Martyr vom Bildhauer Balduccio.

Kunst, Kunst..nichts als Kunst!!

Sind Sie bereit, erstaunliche Museen in prunkvollen Palaesten oder in ehemaligen industriellen Gebaude zu besuchen?

Wir fangen mit dem Castello Sforzescoan, ein gewaltiges Schloss, das Residenz der Herrscher Mailands, die Familien Visconti und Sforza, war. Das beruehmte unvollendete Werk von Michelangelo, la Pietà Rondanini, ist hier aufbewahrt. Bemerkenswert sind die Museen des Schlosses und die Dekoration Leonardos von Sala delle Asse.
Das historische Brera Viertel war ein bevorzugtes Gebiet von Künstlern, die sich in Bars und Literaturcafés trafen. Heute ist es eine angenehme Fußgängerzone mit Restaurants aller Preisklassen, Boutiquen und Kunstgeschäfte. Brera ist auch bekannt fuer seine Gemaeldegalerie, die einen langen Zeitraum abdeckt, vom 12, Jh. bis zu modernen Kuenslter. Unter den Hauptwerken zaehlt man die “Beweinung Christi” von Mantegna, die “Vermaehlung Mariae” von Raffael und “das Abendmahl in Emmaus” von Caravaggio.
Die Pinacoteca Ambrosiana befindet sich in einem eleganten Palast des 17. Jh. einen Katzensprung vom Dom entfernt. Vielleicht weniger bekannt als Brera enthaelt die Sammlung einen echten Da Vinci (Portraet eines Musikers von 1490) aber auch Meisterstuecke namhafter Kuenstler wie Raffael und Botticelli. Zur Bibliothek des Palastes gehoeren u.a. 1119 Blaetter des Codex Atlanticus von der Hand Leonardo da Vincis.
Museo del Novecento und Gallerie d’Italia Das Museum del Novecento für zeitgenössische Kunst ist sehr zentral gelegen (Domplatz) Die vertretenen Kunstrichtungen beginnen mit dem Kubismus, über Futurismus, Metaphysik, bis zum Spazialismus und Arte Povera. Die Kunstsammlung der Gallerie d’Italia gehoert der Bank Intesa San Paolo an und stellt in zwei eleganten Palaeste auf Piazza della Scala Kunstwerke des 19. Und 20. Jh.
Villa Belgioioso wurde 1790 - 1796 im neoklassichen Stil gebaut und ist eines der schönsten Beispiele der Architektur aus dem 18. Die Villa Reale beherbergt eine wichtige Sammlung von Kunstwerken aus dem 19. Jahrhundert, u.a. Manet, Renoir, Dufy, Modigliani.
Im Kern der Stadt zwischen dem La Scala Opernhaus und dem Modeviertel (Quadrilatero della Moda) gibt es 3 ganz besondere Museen.
Das La Scala Opertheater ist im Laufe der Zeit zu einem der Tempel der Lyrik geworden. Das Theatermuseum bewahrt Erinnerungen, merkwuerdige Gegenstaende zur Geschichte der Lyrikprotagoniste. Wenn keine Proben stattfinden, kann man den Zuschauerraum von einer Loge besichtigen.
Das Bagatti Valsecchi Museum war das private Neo-Renaissance Residenz von zwei Kunstsammlern; das Poldi Pezzoli Museum war das elegante Haus von einem wohlhabenden Mailaender, der seine Kunstsammlungen dem italienischen Staat vermachte. Kunstwerke u.a. von Botticelli, Bellini und das Portraet einer jungen Frau von Pollaiolo sind hier ausgestellt.
Die geheimnisse der Hinterbuehne des Theaters La Scala wurde seit 2001 in der gigagantischen ehemaligen Fabrik Ansaldo eingerichtet. Den Besuchern werden Szenographien, Kostueme und vieles mehr gezeigt.
Die Prada Stiftung ist ein riesiger privater Raum der zeitgenoessischen Kunst gewidmet. Der Umbau einer Destillerie des zwanzigsten Jahrhunderts traegt die Hanschrift vom Rem Koolhaas, Architekten des Modehauses.

Ich organisiere ebenfalls Fuehrungen und Rundfahrten im Reisebus/privaten Wagen der neuen Skyline Mailands:

  • das trendy Stadtgebiet Porta Nuova, das sich am Bahnhof Garibaldi bis Piazza della Repubblica erstreckt und die Gebiete Isola und Corso Como einschliesst
  • das neue Viertel City Life mit seinen drei ungewoehnlichen Wolkenkratzern von Sternarchitekten Arata Isozaki, Daniel Libeskind und Zaha Hadid ist ein echtes Highlight